
ZORN, Günter :
Mörderische Saiten
Frankfurt am Main 2005,
kt., 255 S., 11,5 x 18 cm
ISBN 3-930612-88-7

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Mörderische Saiten
Ein ebenso interessanter wie lukrativer Auftrag ist es, der Jan Wolf in seinem vierten Fall mit kriminellen Machenschaften einer Branche konfrontiert, die auf den ersten
Blick eher mit Kunst und Kultur als mit Kommerz und krummen Geschäften zu tun hat.
Für eine traditionsreiche deutsche Geigenwerkstatt soll ein japanischer Handelspartner gefunden werden, der in der Lage ist, Instrumente, Bögen und Saiten exklusiv in Japan zu vertreiben.
In Kurosawa findet Jan Wolf den gesuchten fachkundigen Geigenhändler, in dessen Tochter Junko eine junge und schöne, außerordentlich talentierte Violinistin, die Jan nicht nur wegen ihrer musikalischen Fähigkeiten überaus reizvoll findet.
Die Freude an der charmanten Gesellschaft und dem scheinbar problemlosen Geschäft wird jedoch schlagartig getrübt, als Junkos wertvolles Instrument, eine »Mittenwalderin«, aus dem Haus der Familie gestohlen wird.
Jan Wolf erklärt es zu seiner ganz persönlichen Mission, die Geige der unglücklichen Junko aufzuspüren. Seine Recherchen ergeben, daß nun auch der Handel mit wertvollen Instrumenten ins Blickfeld der organisierten Kriminalität gerückt ist. Der gezielte Diebstahl berühmter Einzelstücke gehört dabei ebenso zum Repertoire wie das geschickte »Antikisieren« drittklassiger Instrumente oder das Fälschen von Zertifikaten.
Diebstahl ? Versicherungsbetrug ? Fälschung im großen Stil ? Jan Wolf ist offenbar einer Sache auf der Spur, die weitere Kreise zieht, als es zunächst den Anschein hat.
Jemand scheint nervös zu werden. Hat Jan Wolf sich erneut ins Revier der Yakuza vorgewagt ? |